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Main/2 Personal/Medizinisches/Unfall Tomahawk 16.3.24.md

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  • ich bin im Tiefschnee nach einer Landung mit ziemlich viel Tempo gelandet, aber wegen dem weichen schweren Schnee wie stecken geblieben und in einen Tomahawk reingekommen (ca 2-3 Umdrehungen )
  • Beim Sturz auf den Kopf habe ich mir wahrscheinlich die Wirbelsäule gestaucht oder so.
  • Ich bin dann noch kurz gefahren, aber dann direkt in ein Restaurant um Pause zu machen. Ich wollte das Adrenalin setzten lassen und beobachten ob mehr schmerzen auftauchen.
  • Hatte leichte Rückenschmerzen und Muskelschmerzen bei Dehnung die nicht stärker geworden sind: den ganzen Tag vorsichtig gefahren
  • Am Sonntag: pause. Dumpfe schmerzen im Rücken sind geblieben. Dehnungsschmerzen auch (kopf zu brust)

Direkte Symptome

  • dumpfe Schmerzen im Rücken (3/10)
  • Schmerzen wenn ich den Kopf zu Brust senke. Ziehen von dumpfer Schmerzstelle bis oberste Halswirbel. Links mehr als rechts. Eher muskulär.
  • Komisches Gefühl wenn ich Rücken bewege (links rechts wippen, oder Uhrzeiger / Gegenuhrzeiger drehe)

Spätere Symptome

  • Konstant dumpfer Schmerz im Rücken (2/10)
  • Arme und einmal auch Füsse komisch eingeschlafen in der Nacht
  • Mein tauber Zeh (habe ich schon länger) ist wieder bemerkbar
  • Panikattacke
    • Am Montag Abend (ca 58 Stunden nach dem Sturz) spürte ich mich plötzlich schwach und meine Beine haben angefangen zu kribbeln ziemlich stark. Manchmal an den Schienbeinen manchmal um die Knie oder in den Füssen. Auch komisches Heiss/Kalt empfinden. Ich habe dadurch ziemlich Angst bekommen auch wegen meiner Vorgeschichte. Kribbeln (viel weniger und sporadischer) auch im Bauch und im Rücken gespürt.
    • Dienstag morgen habe ich es immer noch gespürt, aber schwächer
    • Dienstag Abend wieder mehr (im Bus nach der Arbeit). Auch generell schwach gefühlt, zittrige Beine
  • Ganze Woche generelle Schwäche, Müdigkeit (je länger der Tag desto müder), zittrige beine, langsamer Geist (Nebel), langsam im Denken, Mühe mit Augen zu Fokusieren. Immer erst im Verlaufe des Tages. Gestern (Donnerstag) aber zum Beispiel schon ab der Mittagszeit

Vorgeschichte

Übersetzung CT-scan 16.10.10

RX Cervical Die physiologische Krümmung wird beibehalten. Nach Hyperflexions- und Hyperextensionsmanövern werden keine Veränderungen der Wirbelsäulenausrichtung beobachtet. Leichte Abnahme des apiko-kaudalen Durchmessers im Verhältnis zur Quetschung dieses Wirbelkörpers. Eine Beurteilung mittels 3D-Tomographie ist ratsam. Die interkortikalen Räume sind erhalten. Bei C5, C6 und C7 projizieren sich kleine Osteophyten in Richtung dieser Räume nach hinten.

RX Dorsal Es sind keine Anzeichen von Gleitwirbel zu erkennen.  Verminderte Höhe der vorderen Hälfte, vor allem des T9-Wirbelkörpers. In geringerem Maße der oberen und unteren, ein Befund, der am besten mit der unten beschriebenen Mehrschicht-CT beurteilt werden kann.  Sehr leichte Rotaeskoliose links.  Diastase des linken Gelenks der letzten drei Rippenknorpel mit dem Wirbelkörper und auch des rechten im letzten Wirbelkörper.

Mehrschicht CT Es wurde ein Informationsblock des gesamten Lendenwirbelsäulensegments erstellt und anschließend eine Rekonstruktion durchgeführt. Gasvorkommen innerhalb der Bandscheiben T4-T5 und T5-T6. Quetschungsfraktur der hinteren Hälfte der Wirbelkörper T6, T7, T8, T9, T10 und T11, vorwiegend T6 und T9. Es gibt keine Fragmente, die in den Wirbelkanal ragen.  In T9 und T11 sind die Fragmente nach vorne verschoben, ohne dass benachbarte Strukturen betroffen sind.  Zusätzlich wird eine Querfraktur der T4-Wirbelsäule beobachtet.

Ärztin Lauren Laupheimer