[[2023-11-12]] <--> [[0 Journal/0 Daily/2023-11-14]] > Think as a wise man but communicate in the language of the people. > — William Butler Yeats ____ # Tasks ```tasks due today ``` ___ # Reflektion Heute wurde [[Dimitri Zogg]] 30 und wir sind ins [[Afgahn Ana]]r essen gegangen. Später im Xylo ist noch [[Jannik Zgraggen]] hinzugestossen und zu viert mit [[Leila]] haben wir den Abend ausklingen lassen. Es war ein ziemlich intensiver Abend. Wir haben zu viert über die Genderfrage geredet und wie eine gender neutrale Sprache zustande kommen könnte und sollte oder nicht sollte. Jannik's Hauptargument dazu war das es vor allem organisch passieren sollte und nicht per Regel oder Macht aufgedrückt. Leila meinte das Antisemitismus in den 30ern auch natürlich und organisch passiert ist. Aber Jannik hat sofort das Argument umgedreht und die Nazis als Exemplar gebraucht, zum Zeigen dass sie Sprache sehr wohl zensiert haben um den Antisemitismus zu verstärken. In früheren Zeiten mit der Kirche war es eigentlich dasselbe. Es wurde immer wieder zensiert um das Volk von gewissen Punkten zu überzeugen und um eine Gesellschaft zu formen. Es kommt eigentlich auf Redefreiheit nieder. Und die Geschichte hat immer wieder gezeigt das Redefreiheit enorm wichtig ist (hat sie das??). [[Cancel Culture]] gehört genau auch dazu. Leute zu canceln, weil sie in einer Aussage was kontroverses gesagt haben, oder Leuten zu kündigen weil sie anders denken ist eine ziemlich heikle Angelegenheit. Ich habe mich unwohl gefühlt während dem Gespräch. Am Anfang überhaupt nicht, da war es weniger emotional geladen. Erst als Dimitri und Leila die persönliche Geschichte erzählt haben wo einer Kollegin von ihnen von einem Kellner empfohlen worden ist sich auch einen Freund zu suchen der sie im Restaurant einlädt wurde die Stimmung emotionaler. Jannik und Dimitris Punkt war die Gesellschaft generell unter durch das Geschlechter definierten Rollen leidet, also nicht nur Frauen, sondern Männer ebenso. Und Leilas Punkt war das das natürlich Männer sagen die sich noch nie als Frau fühlen mussten, noch nie Sprüche von Männern anhören, etc. Bin ich ein Mitläufer wenn ich denke das sie alle Recht haben? Habe ich eine eigene Meinung dazu? Ich glaube das es einfach ist zu sagen das alle unter einer rollendefinierten Gesellschaft leiden, aber das es stimmt. Aber das auf eine individuelle Ebene runtergebrochen die Frauen mehr einstecken mussten als Männer glaube ich ebenfalls, obwohl das Thema viel mehr Facetten hat als nur das direkt sichtbare. Zum Beispiel glaube ich das Frauen durch das Rollenbild viel mehr Schwäche zeigen können, was dazu führt, dass sie viel mehr über persönliche innere Kämpfe und Probleme mit anderen reden können als Männer. Ich sehe das bei [[Alena Spielmann]], [[Luana]] und [[Sereina]] und anderen. [[Claudio Fritsche|Ich]] hingegen kann es nicht so gut was mich sozial hindert. Ich habe es faszinierend gefunden Jannik, Dimitri und Leila zu beobachten und zu spüren heute Abend. Alle machen ihr Weg und wachsen. Ich habe im Vergleich zu Dimitri und Jannik das Gefühl stecken geblieben zu sein (Leila kenne ich noch zu wenig lange). Und es hat mir auch daran erinnert wie wichtig das es ist solche sozialen Abende zu führen mit kritischen Diskussionen. Das Geld das ich ausgebe ist egal da! Und ich merke das ich von [[Dannick]] und [[Floris]] wirklich eingeschüchtert bin und mich komplett von der Verantwortung drücke. Das möchte ich nicht mehr und ich habe es noch nie so klar gespürt das ich kündigen sollte, wie heute. Es ist nicht der richtige Platz für mich, um zu wachsen und mich entfalten zu können. ___ Das Wochenende hat mich auch ziemlich Beschäftigt. Der Tod von Rhea's Mutter hat mich mehr beschäftigt als ich erwartet hatte. Mit [[Michi]] am Freitag so persönlich darüber zu reden hat ziemliche Emotionen in mir ausgelöst. Unter anderem auch, dass ich wegen Geld oder weil ich *besseres zu tun habe* (wie arbeiten) nicht weniger Leute besuchen sollte. Es hat mich an das alte Motto erinnert: morgen könnte mein letzter Tag sein oder derjenige von Leuten die mir wichtig sind. Auch da ist mir in den Sinn gekommen das das Leben zu kurz ist etwas zu machen, das man nicht wirklich gerne macht. Ich habe ebenfalls an meine Arbeit bei [[OneSec]] gedacht und einmal mehr gemerkt das es nicht das richtige ist für mich. ## Beziehungen ## Lernen ## Gewohnheiten ___ # Arbeit | | Verbessern | Gut gemacht | | --- | ---------- | ----------- | | 1 | | | | 2 | | | | 3 | | | ![[8 Work/OneSecNotes/00 Daily/2023-11-13]]